Freitag 20.06.08 Utklippan – Bergkvare

An Morgens so gegen 09:00 unter Maschine ausgelaufen. Leonard hat mir noch beim ablegen geholfen und mich mit den besten Wuenschen verabschiedet. Ich hoffe ihn wieder zu sehen, in Berlin oder in Utklippan. Unter Fok und Gross dann bis 14:00 gesegelt. Mit fast achterlichen Wind, teilweise raumer Wind hat ARBUJAD in der Spitze die 7kn gesehen. Bis dahin hervorragendes segeln, selbst die Welle war nicht aufregent. Bergkvare ist vorsichtig anzusteuern. Eine etwas breitere Ansteuerung von SO, die ich nahm, und eine schmale aus NO. Das Wetter schien schlechter zu werden und dicke Schauerwolken zogen am Himmel ueber Bergkvare auf. Na gut dachte ich, Segel runter, Maschine an ich werd es wohl noch schaffen. Also hin zu den ersten Ansteuerungstonnen. Da war das Wetter schon ueber mit und schwere Schauerboeen und rollende See hatten zur Folge das die Tonnen die ich gerade noch gut sehen konnte verschluckt waren. Ich drehte auf der Stelle ab und fuhr zurueck aufs Meer. Das war eine richtige Entscheidung, nach 15min war der Schauer durch und ich konnte Berkvare sicher ansteuern. Bergkaver ist ein schoener kleiner Ort mit einem kleinen Binnensee. Es ist Mittnachtsonne d.h. viele Schweden schauen tief uns Glas. Die Naechte sind sehr sehr kurz. Habe es lage nicht mehr dunkel gesehen. Einige junge Schweden liefen mit Bierdosen singend durch den Hafen. In einem Zirkuszelt feierten zu humta, humtata Musik einige Russen. Auf Utklippan waere es sicherlich gemuetlicher gewesen. Trotz all dem war es ein sehr schoener Hafen. Im Hafen fanden sich am Abend tausende von kleinen Fischen (10-15cm) an.  Sie sprangen im Wasser und einige Schweden pilkten sie einen nach den anderen aus dem Wasser. Es ist ein schoener Platz um zu Campen. Eine kleine Insel mit Leuchtfeurer Turm und einigen Schwedenheusern laed zum verweilen ein. 

„….Schweden war in Soedra Moere und Smaland zu Ende. Daran schliesst sich ein eilenbreiter Guertel aus Krueppelwald an, auch heute noch ohne einen ausgewachsenen Baum und einen ordentlichen Hof. Dort lebten weder Daenen noch Schweden, sondern ein schwarzbaertiges, kurzbeiniges Geschlecht mit flachen Gesaessen aus einem Misch-Masch von Russen, Deutschen und Polen, welches sich Jahrhunderte lang an Land geschlichen und gierig  alles Lebendige an den Kuesten, ausser Elstern und Moeven, ausgerottet hatte. Hier koennten Hirsche niemals in Frieden leben, und unsere Wildgaense wuerden abgeknallt und aufgefressen werden, wie es mit allen anderen essbaren Seevoegeln bereits geschehen ist. Ist das nun menschenverachtend? Ja, wenn es kaninchenverachtend ist, die Wahrheit ueber Kaninchen zu erzaelen.“ (aus dem schwedischen Beng Berg 1885-1967) 

                                               

      

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: